Who mittel gegen prostatitis symptoms

Viel Schleim im Hals; Auswurf morgens. Wunde Trockenheit des Rachens nachts. Kloßgefühl; aufsteigend, Schlucken > nicht. Chronische Schwellung der Tonsillen; wie ein Klumpen beim Schlucken. Konstriktionsempfinden. Hustenreiz durch Kitzelempfinden in Kehlkopf. „Hoarseness: with tickling in larynx and bronchi; with coryza and dry cough from titillation in throat.“ HeG

„Herpes; behind ears; on lobe of ears; nape of neck.“ PhM Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, insbesondere Musik. „Sudden attacks of brief deafness.“ HeG

Wut. Ÿrger. Schneewitterung. Nässe. Milch. Fettes Fleisch.

Unter den Prüfungssymptomen von Sepia ist die Einflussnahme auf das neuro-hormonale System sowie die venöse Kongestion des Pfortadersystems und Beckens besonders hervorzuheben. Obwohl Hahnemann die ersten Symptome an einem Mann beobachtete und das Mittel bei beiderlei Geschlecht Verwendung findet, ist Sepia ein ausgesprochenes Frauenmittel und vermutlich die am häufigsten gebrauchte homöopathische Arznei zur Behandlung gynäkologischer Beschwerden.

Leitsymptome sind Hypotonie, Adynamie und Störungen der Blutumverteilung mit sehr charakteristischer Unterleibsplethora; die Patientin hat die Empfindung, als ob die Gebärmutter nach unten drängt. Es besteht ein allgemeiner Mangel an Lebenswärme mit niedriger Körpertemperatur. Partielle Kongestionen mit Hitze wechseln ab mit Kälte an unterschiedlichen Körperstellen; anfallsweise, lokal, aber auch allgemein. Ohnmachtsartige Schwäche. Die Haut ist häufig fleckweise bleich, beziehungsweise bräunlich-bronzefarben pigmentiert, insbesondere auf dem Nasensattel. Verdauungstörungen führen zu Leeregefühl im Epigastrium, Auftreibung des Abdomens und Obstipation. Typisch sind darüberhinaus Hämorrhoiden, Ptose der Unterleibsorgane, Menstruationsstörungen und hochkonzentrierter Urin.

Cloasmata. Warzen. „Herpes, scurfs and black pores on face.“ HeG Trockenheit der Lippen. Rissige Unterlippe; der Mitte, der Mundwinkel. Akne < vor Menstruation. „Swelling of submaxillary glands.“ HeG

Prüfung durch Berridge an 5 Personen mit Hochpotenzen. North American Journal of Homoeopathy 1871/22 NAJ

Schweiß der Genitalien; übelriechend. Sexualverlangen gesteigert. Impotenz. Beschwerden nach Koitus. „Rheumatisches Ziehen in den Hoden, auch daneben im Oberschenkel.“ HC Juckende, trockene Hautausschläge der Genitalien. Condylomata der Eichel. „Gonorrhoea after acute symptoms have subsided; urine is loaded with urates, staining everything red and often excoriating and very fetid associated with prostatitis.“ HeG Prostatitis. Urethritis.

Überempfindlicher Geruchssinn. Übelkeit durch Essensgerüche. Geruchsverlust. Trockener Schnupfen; insbesondere linke Nasenöffnung. Nasenöffnungen wund, geschwollen, ulceriert. Katarrh mit drückenden Schmerzen der Nasenwurzel. Ozaena. Fließschnupfen mit Niesen frühmorgens. Absonderungen: grünlich, dick, Krusten, Pfröpfe. Gelber, bräunlich-bronzefarbener Nasensattel.

HAB I Vorschrift: 3a

  • das Gemüt, mit typisch zaghafter, nachgiebig, weinerlicher und vor allem wechselhafter Stimmung.
  • den Genitalapparat, insbesondere auf den der Frau, in Form hypovarieller Funktionsstörungen mit Beschwerden während der Pubertät, Menarche, Menses, Gravidität und Menopause. Aber auch auf den männlichen Teil der bisexuell-embryologischen Uterusanlage-, die Prostata und Nebenhoden.
  • die Schleimhäute des gesamten Gastrointestinaltrakts, des Nasopharyngeal- sowie des Tracheobronchial und Urogenitaltraktes mit reichlichen, milden, gelblich-grünen Absonderungen.
  • das venöse Gefäßsystem, in Form gestörter Blutumverteilung und venöser Stase.
  • die Leber und Gallenblase sowie der Magen-Darmtrakt mit dyspeptischen Verdauungsbeschwerden.

Pulsatilla ist ein launisches Mittel. Symptome kommen und gehen. Symptome alternieren; Lachen mit Weinen, Stock- mit Fließschnupfen, Röte der Haut mit Blässe, Obstipation mit Diarrhoe, reissende, ziehende Schmerzen abwechselnd in beiden Knien, Fieber abwechselnd mit Schweiß, Schmerzen wechseln die Seite; Widerspruchsvolle, einander abwechselnde Zustände. Krankheiten metastasieren (vgl. abrot.) ; Orchitis nach Mumps, Beschwerden nach Masern. Beschwerden nach unterdrückten Hautausschlägen.

Bitterer, fader Geschmack im Mund, als wenn man erdige Dinge gegessen habe. „Er hat im Munde einen Geschmack wie nach faulem Fleische, mit Brechübelkeit (n.2St.)“ HR Speisen schmecken bitter, insbesondere Brot. Übler Geruch und viel Schleim im Mund oder Trockenheit der Mundschleimhaut. Gelblich, weiß belegte Zunge; wie verbrannt. Zungenmitte wird wie verbrannt und gefühllos empfunden. Geschmacksverlust. Durst, mit Verlangen nach Bier, alkoholischen Getränken, nach Stärkungsmitteln. Durstlosigkeit, während des Fiebers. Zahnschmerzen nach jedem Essen. Feinstechende Zahnschmerzen im Zahnfleisch, < durch warme Getränke, durch kalte Getränke, > durch kalte Getränke, die im Mund warm werden. Pochen im Zahnfleisch im Takt des Pulses.

Durst mit Verlangen nach Wasser oder Bier. Durstlosigkeit; während des Fiebers. (Hahnemann erwähnt neunmal Durst und dreimal Durstlosigkeit.) Abneigung gegen und Verschlechterung durch: Brot, Butter, Fleisch, Fett, fette und schwere Speisen, warme und heiße Speisen und Getränke, rohe Zwiebeln; Tabak. „Hiccough when smoking tobacco.“ PhM Verlangen nach alkoholischen Getränken; Bier Branntwein, nach erfrischenden Speisen, nach saurem. Kapriziöser Appetit. Ranziges, bitteres Aufstoßen nach fetten, süßen, sauren Speisen, nach Schweinefleisch. Übelkeit und Erbrechen der Speisen. Aufgetriebenheit des Leibs und Blähungskoliken nach dem Essen. Empfindung, als ob man zu viel gegessen hat. Ziehende, spannede Schmerzen über den Hypochondern. Drückende pressende Schmerzen im Unterleib. Bauchschmerzen, als ob ein Durchfall einsetzt. Selten Verstopfung, meist durchfälliger Stuhl, von unterschiedlicher Beschaffenheit. Kein Stuhl gleicht dem vorherigen. Weicher Stuhl gemischt mit Schleim. „Blinde Hämorrhoiden, mit Jücken des Abends (n. 10 St.).“ HR Schmerzende Hämorrhoiden, blutend oder nicht blutend. „Diarrhoea after fright.“ PhM

„Andrang des Blutes nach den Gehörwerkzeugen (n.8St.)“ HR Ohrgeräusche; Sausen, Klingeln, Dröhnen; „wie von einer angeschlagenen eisernen Stange (n.3St.)“ HR Schwerhörigkeit, als seien die Ohren verstopft. Juckreiz des äußeren Ohres. Zucken in den Ohren. „Heftiger Schmerz im Ohre, als wenn da was herausdrängen wollte.“ HR „Entzündung des Gehörgangs mit Eiterabsonderung.“ MzM Stechende Schmerzen in den Ohren. Otitis media; der Säuglinge und Kleinkinder. Tubenkatarrh nach Masern und Mumps. „Mumps, esp. metastatic to the breast or testes.“ PhM

Häufig rosig; augedunsen. Blass. Geschwollene, rissige Lippen; in der Mitte der Unterlippe. Verlangen, sich die Lippen anzufeuchten. Einseitge Gesichtsneuralgie mit dumpf, drückenden, klopfenden Schmerzen im Ramus supraorbitalis, erstreckt sich über die gesamte Gesichtshälfte, mit Tränenfluß, Schnupfen und Verstopfung der Nase, sowie Verstopfungsgefühl des Ohres, auf der betroffenen Seite, < durch die geringste Beschäftigung.

Das Arzneimittelbild von Pulsatilla wird also beherrscht durch die Wirkung auf

Menses zu spät und zu schwach; seltener zu früh. Bauchkrämpfe vor und währed Menses. Druck und Herabdrängungsgefühl vor Menses; als ob sie einsetzen wollten. Frösteln abwechselnd mit Hitzewallungen, kalten Füßen und schwankender Gemütsverfassung vor und bei den Mens; bei Amenorrhoe. „Alles ist unregelmäßig: Die Regel kommt in unregelmäßigen Zwischenräumen, bald schmerzhaft, bald ohne Schmerzen, verschieden nach Stärke und Dauer.“ MzM Amenorrhoe durch kalte Füße. Fluor; mild, milchig, dick; mit Rückenschmerzen. Schmerzen der Brüste vor Mens. Milchabgang während Mens. Verzögerte Menarche.

Konjunktivitis; brennendes, stechendes Trockenheitsgefühl < im warmen Zimmer. Trockenheit, Röte und Schwellung der Augenlider. Gerstenkörner. Neigung die Augen zu wischen. „Trockenheit des rechten Auges, und Empfindung als wenn es von einem darauf hängenden, abwischbaren Schleime verdunkelt würde, Abends (n.24 St.)“ HR Gesteigerter Tränenfluß < im Freien und in kalter Luft. Dicke, gelbliche, reichliche, milde Absonderungen; der inneren Canthi; morgens. Morgens sind die Lider wie mit Eiter zusammengeklebt. Tränenkanalentzündung und Eiterung. „Ophthalmia; neonatorum; gonorrhoeal; from amenorrhoea.“ PhM

15. Deutsches Arzneibuch Bd. 3 ( DAB ), Deutscher Apotheker Verlag, 10. Ausgabe 1991, Stuttgart

Folge von Blutungen aus Nase, Mund, Magen, Darm, Niere und Genitalien.

2. Allen, T.F. : Encyclopedia of Pure Materia Medica, Gregg-Press, 1877, New York

durch Berührung mit kalten Dingen, durch Hitze, durch kalte Luft, durch Licht, des Nachts, durch Schweißausbrüche und warme Räume.

Das Acidum salicylicum Bild ist durch übelriechenden Lochialfluß, Reizbarkeit und fiebrige Hitzewallungen gekennzeichnet. Man kann linksseitige Eierstockschmerzen, klimakterische Wallungen und Genitalblutungen beobachten. Die Regel ist schmerzhaft und gestaut. Es fällt in der Regel auch eine allgemeine Blutungsneigung mit Hitze, Schwitzen, Wallungen, Herzklopfen, Schwäche, Ohnmachtsanfällen und Gelenkbeschwerden auf.

70. Rakow, B. u. M. : Homöopathie in der Tiermedizin, Aude Sapere Verlag, 1.Aufl. 1995, Karlsbad

95. Verma, P.N. / Vaid, I. : Enceclopaedia of homoepathic pharmacopoeia, Jain-Verlag, Reprint 1995, New Delhi

Es zeigt sich oftmals Husten am Nachmittag ( 13 – 18 Uhr , um 15 Uhr, 15 – 17 Uhr ). Auch Hüsteln, krampfhaftes Husten, Husten in Kombination mit Niesen und trockenes Husten ist zu beobachten.

Weiden können als Strauch oder Baum vorkommen, wobei die Bäume bis zu 20 m hoch werden können. Vor den Blättern erscheinen die Blüten, die auch als Weidenkätzchen bezeichnet werden. Alle Weiden sind zweihäusige Pflanzen, dies bedeutet, daß auf einem Baum bzw. Strauch immer nur Blüten eines Geschlechts anzutreffen sind. Die männlichen Pflanzen kann man an den gelben Staubbeuteln erkennen. Die Äste der Weiden sind sehr biegsam und rutenförmig. Im Frühling, wenn der Pflanzensaft in der Rinde ansteigt, ist die Rinde leicht zu lösen und kann zur Arzneimittelherstellung verwendet werden. Zur Arneimittelherstellung wird die Rinde von mitteldicken Zweigen abgeschält und getrocknet.