Welche symptome bei prostataentzündung

Die Symptome, die bei einer abakteriellen chronischen Prostatitis auftreten, sind дhnlich wie bei der herkцmmlichen Prostataentzьndung. So kann es zu

Eine chronische bakterielle Prostatitis zu diagnostizieren ist nicht so einfach wie bei einer akuten Entzьndung der Prostata. Das liegt daran, dass der Tastbefund nur bei einem akuten Schub oder einer wiederkehrenden Infektion auffдllig ist.

Besonders betroffen von einer chronischen bakteriellen Prostatitis sind Mдnner im jьngeren und mittleren Alter. Die Beschwerden bei dieser Form von Prostataentzьndung sind дhnlich wie bei der akuten Prostatitis, allerdings weniger schwer und meist unspezifisch.

Wenn Patienten die Symptome der akuten Prostataentzьndung schildern, hat der Arzt meist bereits eine Verdachtsdiagnose. Um diesen Verdacht abzusichern, untersucht der Arzt den Patienten kцrperlich. Dazu fьhrt er eine rektale Untersuchung mit dem Finger durch und kann dabei die Prostata ьber den Enddarm ertasten.

Keine organischen Ursachen lassen sich dagegen beim nicht-entzьndlichen chronischen Schmerzsyndrom nachweisen. Daher wird angenommen, dass es sich um eine psychosomatische Erkrankung handelt. So kцnnen

Besonders im Vordergrund stehen bei einem nicht-entzьndlichen Schmerzsyndrom des Beckens jedoch sexuelle Funktionsstцrungen wie

Wurde die akute Prostataentzьndung durch Bakterien verursacht, so verordnet der Arzt ein Antibiotikum, das die Bakterien zerstцrt. Zur Bekдmpfung der Beschwerden werden krampflцsende und entzьndungshemmende Medikamente sowie Schmerzmittel eingesetzt.

Die Behandlung einer chronischen bakteriellen Prostatitis dauert mit ein bis drei Monaten deutlich lдnger als die Therapie einer akuten Prostatitis, denn die Abschnitte, die von Bakterien befallen sind, lassen sich mit Antibiotika meist nur schwer erreichen. Patienten, die bereits unter einer chronischen Prostataentzьndung leiden, die immer wieder durch Bakterien verursacht wird, erhalten ebenfalls ein Antibiotikum. Dieses wird jedoch wesentlich hцher dosiert als bei einer einmaligen akuten Prostataentzьndung.

Unterschieden wird zwischen

Das Alport-Syndrom kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen. So kann es bei dieser Krankheit zu Urinverfärbungen durch Blut oder erhöhte Eiweiß-Ablagerungen im Urin kommen. Auch bei Infekten oder Krankheiten kann sich der Urin abnormal verfärben. Er kann hier rosa oder sogar bräunlich wirken. Dies ist in erster Linie ungefährlich, da die Farbe des Urins nach erfolgreicher Bekämpfung der Infektion oder Krankheit wieder eine normale Farbe annimmt.

Allerdings können nicht ausschließlich familiäre Gründe eine Ursache für die Krankheit darstellen. Ein Teil der Erkrankungen entsteht auch durch Neumutationen.

Das Alport-Syndrom, auch als progressive hereditäre Nephritis bekannt, ist eine vererbbare Erkrankung, durch die sich nach und nach die Nierenfunktion verschlechtert. Die Vererbung erfolgt meistens X-chromosonal, daher sind 80% der Betroffenen männlichen Geschlechts. In Folge dieser Erkrankung können auch die Augen und Ohren geschädigt werden, so dass an der Therapie mehrere Fachärzte beteiligt sind.

Zunächst ist zu erwähnen, dass eine Heilung des Alport-Syndroms nach jetzigem Stand der Medizin nicht möglich ist. Daher geht es bei der Therapie lediglich um die Bekämpfung der Symptome.

Das Alport-Syndrom lässt sich nicht aufhalten, in letzter Konsequenz muss der Patient mit einer Dialyse-Therapie rechnen oder auf eine Spenderniere für eine Nierentransplantation hoffen. Allerdings lässt sich die Niereninsuffizienz mit Medikamenten hinauszögern.

Von daher ist in vielen Fällen eine Dialyse notwendig, bei der die Aufgaben der geschädigten Nieren übernommen werden. Wenn man auch mit dieser Behandlungsmöglichkeit an seine Grenzen stößt, könnte eine Spenderniere erforderlich sein.

Wie erwähnt, handelt es sich beim Alport-Syndrom um eine Erbkrankheit. Wenn also ein naher Verwandter – etwa ein Elternteil – bereits an diesem Beschwerdebild leidet, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass auch die Kinder daran erkranken. Die bereits angesprochene Mutation des Typ IV Kollagens spielt beim Alport-Syndrom eine große Rolle. Es handelt sich also um Gendefekte.

Es gibt diverse Untersuchungsmethoden, die ein zeitnahes Erkennen der Krankheit möglich machen. Hierzu zählt etwa eine Ultraschalluntersuchung der Nieren. Biopsien, Blutuntersuchungen oder Untersuchungen des Urins – dabei wird unter anderem der Eiweißgehalt untersucht – können ebenfalls Aufschluss über die Krankheit geben. Da die Ohren und Augen mit angegriffen werden können, finden bei Verdachtsmomenten auch Untersuchungen der Augen und Ohren statt.

Der Grund, warum in erster Linie Männer und Jungen vom Alport-Syndrom betroffen sind, ist, dass dieser Gendefekt durch das X-Chromosom übertragen wird. Die Mutter gibt das defekte X-Chromosom in 50% der Fälle an ihre Kinder weiter. Mädchen können den Defekt durch das gesunde X-Chromosom des Vaters ausgleichen, Jungen erhalten jedoch kein zweites X-Chromosom und erkranken daher.

  1. Akute bakterielle Prostatitis
  2. Chronische bakterielle Prostatitis
  3. Chronisches Schmerzsyndrom des kleinen Beckens (auf Englisch: Chronic Pelvic Pain Syndrome, CPPS); dieses wird weiter unterteilt in ein entzündliches und ein nicht-entzündliches Syndrom
  4. Asymptomatische entzündliche Prostataerkrankung

Wenn jedoch hohes Fieber, starke Allgemeinsymptome oder sehr deutliche Schmerzen auftreten, kann die sofortige Vorstellung beim Arzt indiziert sein.

Die Prostata, im Deutschen auch als „Vorsteherdrüse“ bezeichnet, befindet sich anatomisch unterhalb der Blase und umschließt die Harnröhre. Vom jüngeren Mann wird die Prostata meist nicht bemerkt – erst wenn eine Infektion wie eine Prostataentzündung vorliegt, kann das Organ starke Schmerzen und weitere Beschwerden verursachen.

Bei der chronischen Prostatitis ist das Vorgehen ähnlich (Erregerbestimmung und zielgerichtete Therapie), jedoch müssen die Medikamente teilweise deutlich länger (mehrere Monate) eingenommen werden.

Die Ärzte von DrEd erläutern die Diagnose und Behandlung einer Prostataentzündung und können ein Medikament gegen Erektionsstörungen verschreiben, wenn diese zum Beispiel nach einer Prostataentzündung auftreten.

Wenn die akute Prostatitis schnell und ausreichend behandelt wird, ist die Gefahr von Langzeitschäden sehr gering. Starke akute oder chronische Entzündungen können eventuell die Funktion der Prostata gefährden, was zu einem verminderten Ejakulat und weniger motilen, also weniger beweglichen, Spermien führen kann. Außerdem kann es zu einem Prostataabszess kommen (es bildet sich ein mit Eiter gefüllter Hohlraum in der Prostata), der unter Umständen operiert werden muss.

  • Fieber
  • Gelenkschmerzen
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Muskelschmerzen
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Häufiger Harndrang mit jedoch nur geringen Harnmengen bei Entleerung
  • Ein unangenehmes Druckgefühl im Unterbauch
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen bei der Ejakulation
  • Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion)

Falls nötig, wird ein Ultraschall durchgeführt. Bei einem sogenannten transrektalen Ultraschall wird der Ultraschallkopf in den After bzw. in den Enddarm (Rektum) eingeführt. Von dort aus kann die Prostata deutlich besser mit dem Ultraschall beurteilt werden als bei einem Ultraschall durch die Bauchdecke. Wenn weiterhin diagnostische Unklarheiten bestehen, kann eine Magnetresonanztomografie (MRT) indiziert sein.

Bereits bei Verdacht auf eine Prostataentzündung sollte ein Arzt, falls möglich direkt ein Urologe, aufgesucht werden. Je nach Schwere der Beschwerden kann ein regulärer Arzttermin ausgemacht werden.