Was ist die prostata tratament

Bei der akuten Prostatitis treten Schüttelfrost, Fieber, Bauch- und Dammschmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen auf. Die Bakterien, welche eine akute Prostatitis verursachen, können im Urin nachgewiesen werden. Die akute Prostatitis wird mit Antibiotika behandelt.

Die Symptome der chronischen Prostatitis sind vielfältig. Folgende Beschwerden können einzeln oder in Kombination vorliegen: Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Restharngefühl, Schmerzen im Bereich des Unterbauchs, des Penis, der Hoden, des Damms, der Leisten sowie in der Lendengegend und auch Schmerzen während und insbesondere nach der Ejakulation.

Eine chronische Prostatitis liegt vor, wenn die Beschwerden länger als 3 Monate bestehen und mehrfach Keime im Urin oder im Prostatasekret nachgewiesen werden.

Prostatakrebs nennt man einen bösartigen Tumor der Prostata. Er ist der häufigste bösartiger Tumor und nach Lungen- und Dickdarmkrebs die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern in Deutschland.

Synonyme: Prostataadenom, gutartige Prostatavergrößertung

Die Therapie im Anfangsstadium erfolgt medikamentös in Form von Tabletten. Welches Präparat bzw. welchen Wirkstoff man auswählt richtet sich nach den Beschwerden und den Untersuchungsergebnissen beim Urologen. Pflanzenpräparate (ProstaFink®, Prosta-gutt®, Azuprostat®. ) werden vor allem bei irritativen Reiz-Beschwerden eingesetzt. Alphablocker (Tamsulosin, Alfuzosin, Doxazosin) und Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (Tadalafil) entspannen die Muskulatur der Blase und der Prostata. 5α-Reduktasehemmer (Finasterid, Dutasterid) verkleinern die Prostata und Antimuskarinergika (Trospium, Solifenacin. ) beruhigen die Blasenaktivität.

Das CPPS ist charakterisiert durch ein über 3 Monate bestehendes Beckenschmerzsyndrom ; ein Keimnachweis mit mikrobiologischen Standardmethoden gelingt hier nicht.

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die zu einer Harnabfluss-Störung führen kann. Prostatakrebs (Prostatakarzinom) nennt man einen bösartigen Tumor der Prostata. Die BPH betrifft die zentrale Zone der Prostata um die Harnröhre herum. Das Prostatakarzinom geht meist von den äußeren Drüsenanteilen aus. Beide Erkrankungen treten typischerweise im höheren Lebensalter auf. Als Prostatitis bezeichnet man eine Entzündung der Prostata.

Synonym: Prostatodynie, psychovegetatives Urogenitalsyndrom, Prostatopathie