Was ist die prostata espanol

Diese Art von Krebs wird am häufigsten bei Männern afrikanischer Herkunft diagnostiziert und am seltensten bei Asiaten. Was für diese Unterschiede verantwortlich ist, ist noch immer unbekannt. Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten könnte das Risiko von Prostatakrebs steigern, aber dies ist noch immer Gegenstand der Forschung.

Die Prostata ist eine Drüse, die im unteren Harntrakt unterhalb der Harnblase sitzt und die Harnröhre umgibt (Abb. 1). Nur Männer haben eine Prostata. Sie produziert einen Teil der Samenflüssigkeit. Die Prostata enthält glatte Muskeln, die den Samen bei der Ejakulation auszutreiben helfen.

Wegen der Fortschritte bei den diagnostischen Instrumenten und der gestiegenen Lebenserwartung werden heute mehr Prostatakrebse entdeckt. Prostata Krebs ist der häufigste Krebs älterer Männer in Europa. Die Überlebensrate bei Prostatakrebs ist in Europa relativ hoch und steigt noch immer.

Die meisten Prostatakrebse entwickeln sich langsam und verursachen keine Symptome. Ein schnell wachsender Prostatakrebs ist weniger üblich. Das Risiko, einen Prostatakrebs zu bekommen, steigt mit zunehmendem Alter. Das durchschnittliche Alter für die Diagnose eines Prostatakrebses ist 69.

Der medizinische Fachausdruck für eine vergrößerte Prostata lautet Gutartige Prostatavergrößerung (BPE). Lesen Sie mehr über dieser Erkrankung in der Broschüre EAU Patienteninformation zur BPE.

Es gibt verschiedene Stadien des Prostatakrebses. Wenn der Tumor auf die Prostata beschränkt ist und sich nicht ausgebreitet hat, spricht man von einem lokal begrenzten Prostatakrebs. Bei eInem lokal fortgeschrittenen Prostatakrebs ist der Tumor über die Prostata hinausgewachsen in umliegende Gewebe wie die Samenbläschen, den Blasenhals oder Lymphknoten um die Prostata herum. Ärzte sprechen von einer metastasierten Erkrankung, wenn sich der Krebs entweder auf entfernte Lymphknoten oder auf andere Organe ausgebreitet hat.

Prostatakrebs ist ein bösartiger Tumor in der Prostata. Es gibt mehrere Stadien von Prostatakrebs. Ihre Behandlung und Erfahrung hängt von den spezifischen Merkmalen des Tumors und der Expertise Ihres Behandlungsteams ab.

Eine gesunde Prostata hat etwa die Größe einer großen Walnuss und ein Volumen von 15-25 Millilitern. Die Prostata wächst mit zunehmendem Alter des Mannes langsam an.

Es gibt mehrere bekannte Risikofaktoren für Prostatakrebs, wobei das Alter der wichtigste ist. Prostatakrebs kommt selten in Männern unter 40 Jahren vor und entwickelt sich meist bei Männern über 65. Fälle von Prostatakrebs in der Familie können das Risiko erhöhen.

Für Patienten mit kleineren Drüsen (unter 80 Milliliter Volumen) und bei Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko gibt es verschiedene Lasertherapieverfahren. Während herkömmliche Laser das überschüssige Gewebe einfach komplett verdampfen, schneiden es die modernsten Lichtskalpelle heraus. Die Tulium-Laserenukleation eignet sich besonders für Patienten mit hohem Blutungsrisiko. Der Eingriff erfolgt durch die Harnröhre, Blutungen verschweißt der Laser sofort. Ein spezielles Instrument zerkleinert das abgetragene Gewebe in der Blase, von dort wird es dann herausgespült.

Zur Diagnostik gehören zunächst die urodynamische Untersuchung (Messung des Harndrucks) und die Ultraschalluntersuchung der Blase und der Prostata. Ob eine operative Behandlung notwendig ist, hängt ganz maßgeblich vom Leidensdruck des Patienten ab: Mit einem umfangreichen Fragebogen erforscht der Urologe, wie weit die Erkrankung die Lebensqualität des Betroffenen einschränkt.

Helfen kann in leichteren Fällen auch eine Verhaltenstherapie mit Beckenbodentraining, Blasenmuskeltraining, Blasentagebuch und Änderung der Trinkgewohnheiten.

Welche Operationsmethoden gibt es?

Pflanzliche Prostatamittel aus Brennnessel, kalifornischer Sägepalme und Arzneikürbis sind Umsatzrenner in den Apotheken. Einige der pflanzlichen Präparate können bei leichteren Fällen die Blasenentleerung wohl verbessern – doch es gibt noch keine verlässlichen Studien über die Wirksamkeit.

In schweren Fällen, wenn Medikamente nicht helfen, ist eine Operation der Prostata allerdings unumgänglich. Das Standardverfahren ist noch immer die Ausschälung der Prostata (Bipolare Turp): Mit einem durch die Harnröhre eingeführten Endoskop wird überschüssiges Gewebe mit einer Schlingenelektrode abgetragen und dabei die Wundfläche gleich verschorft.

Zwei Männer – ein Problem: Beide haben seit Jahren eine gutartige Prostatavergrößerung. Medikamente können helfen, aber auch eine Operation ist eine Behandlungsoption.

Aber auch Blasen- oder Nierenprobleme können hinter den Beschwerden stecken. So fehlt den Nieren manchmal ein sogenanntes antidiuretisches Hormon. Die Folge ist ein besonders starker nächtlicher Harndrang.

Bei stärkeren Beschwerden kommen zwei Arten von Medikamenten zum Einsatz: Sogenannte Alphablocker entspannen die kleinen Muskelzellen der Prostata und erweitern so die Harnröhre. Die 5-Alpha-Reduktase-Hemmer können eine vergrößerte Prostata sogar schrumpfen lassen – um etwa 20 Prozent. Ihre Wirkung tritt jedoch oft erst nach Monaten ein.