Vergroesserung der prostata imagenes

Was sind denn eigentlich die Ursachen für Prostatakrebs oder Gewebeveränderungen der Prostata? Mediziner sehen die üblichen Ursachen für Krebs: Hohes Alter, genetische Veranlagung und ungesunde Lebensweise. Vor allem die Ernährung soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

Rüdiger Dahlke, ganzheitlicher Naturheilarzt, sieht in der Vergrößerung der Prostata im Alter ebenfalls eine mangelnde Bereitschaft, sich auf Sexualität mit dem weiblichen Geschlecht einzulassen. Die Vergrößerung sei ein körperliches Signal dafür, dass bei dem betroffenen Mann die Notwendigkeit für das innere Wachstum seiner Männlichkeit bestehe.

Sollte eine Operation nach umfassender Diagnose und Beratung von vielen verschiedenen Seiten doch angezeigt sein, ist es mehr als lohnenswert, sich nach einer Spezialklinik mit sehr erfahrenen Spezialisten umzusehen. Eine Klinik, deren Operateure bereits sehr viele Prostataoperationen erfolgreich durchgeführt haben und die einen sehr niedrigen Prozentsatz von Komplikationen nachweisen können (Handbuch der alternativen Krebsheilung).

Denn eine vergrößerte Prostata drückt meist auf die Harnröhre und lässt den Urinstrahl zu einem schwachen Rinnsal werden. Der Mann wird wie Frauen eher zum „Wasserlasser“, der einstige „starke Urinstrahl“ schwindet und der Mann nähert sich dem weiblichen Pol, dem schwachen Geschlecht auf körperlicher Ebene an.

Aber schon eine Biopsie ist umstritten, weil gefährlich – denn durch den Einstich in das karzinogene Gewebe können erst Krebszellen in den Körper gelangen, die ohne die Biopsie nicht in den Körper aus dem Tumorgewebe gelangt wären.

Dann beginnen für die Patienten aber erst die Probleme. Erst wird zur Biopsie geraten, einer Gewebeentnahme aus der Prostata. Ist das Gewebe verändert, sieht der Arzt die Krebsdiagnose als bestätigt an und rät zur sofortigen Herausnahme, also Operation der Prostata – und das, auch wenn ein eindeutiger Krebsbeweis nicht erbracht ist!

Man kann also den Verdacht erheben, dass Männer durch den PSA Test erst zu Krebspatienten gemacht werden sollen. Denn schaut man sich die Statistiken der Neuerkrankungen von Prostatakrebs an, erhärtet sich dieser Verdacht. 1980 gab es rund 17.000 Neuerkrankungen jährlich in Deutschland, 2016 waren es schon rund 70.000.

Da der Test vom Patienten selbst bezahlt werden muss, liegt der Schluss nahe, dass dieser einzig und allein dem Geldbeutel des Arztes nützt. Denn die Wahrscheinlichkeit, durch einen PSA Test zu einem lukrativen Krebspatienten gemacht zu werden, ist erheblich höher, als durch ein Prostatakarzinom zu sterben.

Wird hier nicht viel mehr nach dem Motto gehandelt „Es gibt keine gesunden Menschen – wer gesund ist, ist nur nicht gründlich genug untersucht worden“?

Braun: Eine weiterführende Diagnostik ist unbedingt erforderlich. Ist nach dem Eingriff weiter Restharn vorhanden, ist eine erneute Verengung im Bereich der Prostata aufgetreten. Dies könnte man durch eine entsprechende Ultraschalluntersuchung oder Blasenspiegelung herausfinden.

Uwe: Ich habe eine gutartige Prostatavergrößerung, ein fünf mal fünf Zentimeter großes Divertikel an der Harnblase und dadurch immer Schmerzen beim Wasserlassen. Ich muss beim Wasserlassen immer warten, bis auch der Urin aus dem Divertikel abgelaufen ist. Habe ab und zu Blut im Urin. Soll die Prostata abgetragen werden und der Divertikel entfernt werden? Ich bin 68 Jahre alt.

Braun: Mit der Laservaporisation (Verdampfung) kann die Prostata sicher bis zu einem Volumen von 80 Milliliter schonend behandelt werden. Ab 80 Milliliter ist die Behandlung mit HoLEP-Laser möglich. Beide Verfahren sind sicher und nebenwirkungsarm anzuwenden.

Bersus: Ich bin Bluter, welche Methode eignet sich am besten?

Braun: Duodart ist sinnvoll, das würde ich auf jeden Fall mindestens sechs Monate lang versuchen, bevor ich mich operieren lassen würde.

O.R.: Ich habe zunehmend Schwierigkeiten beim Wasserlassen, eine Blasenspiegelung hat ergeben, dass Harnröhre und Blase in Ordnung sind, jedoch die vergrößerte Prostata die Probleme verursacht. Ich habe das Mittel Duodart verschrieben bekommen, ein Hormon zur Verkleinerung der Prostata. Die beschriebenen Nebenwirkungen schrecken mich jedoch ab, dieses Mittel zu nehmen und lieber eine operative Lösung anzustreben.

Braun: Ich kann nur empfehlen, Duodart auszuprobieren und sich von den im Beipackzettel beschriebenen Nebenwirkungen nicht abschrecken zu lassen. Ich setze das Medikament bei vielen Patienten ein, die über Jahre hinweg keine Nebenwirkungen beschreiben.

Kurt: Ende August 2017 hatte ich eine Harnwegsinfektion verbunden mit einer Blutvergiftung bei 40,6 Grad Fieber. Da mein Restharngehalt sehr hoch war, wurde mir eine Abschabung der Prostata empfohlen. Dieser Eingriff wurde am 24. November 2017 durchgeführt. Da anschließend immer wieder Keime im Urin waren, bekam ich inzwischen fünfmal Cefpodoxim verschrieben. Man kann doch nicht in regelmäßigen Abständen Antibiotika einnehmen. Müsste man nicht die Ursache herausfinden? Gibt es eine alternative Behandlungsmethode?

HOK: Mein neuer Urologe (hatte meine Datei übernommen) hat nach einer Vorsorgeuntersuchung mir sofort zu einer Prostataoperation geraten, da die Medikation mit Tamsulosin keine Wirkung mehr habe und die Restharnwerte in der Blase viel zu hoch seien. Auf allgemeine Komplikationen wurde ich nicht hingewiesen. Da war ich stark geschockt. Für mich kam jetzt nur eine Zweitmeinung in Frage. Nach einem sehr intensiven Vorgespräch und dem vorgelegten Arztbericht sowie Aufnahmen von der Prostata mittels MRT und einer zum ersten Mal durchgeführten Blasenspiegelung soll ich jetzt das Kombimedikament Duodart einnehmen, ist das sinnvoll?

Die Prostata ist eine Drüse, die beim Mann am Übergang von den Samenwegen zur Harnröhre liegt. Sie produziert ein Sekret, welches den größten Teil des Ejakulats ausmacht und als Schutz der Spermien dient, zu einer besseren Beförderung durch die Harnröhre führt und weitere Inhaltsstoffe enthält.

Durch die Beschwerden der Prostata, die sich auf die Harnblase ausweiten können, kann die Niere ebenfalls Schaden nehmen. Wenn dies der Fall ist, zeigen sich Beschwerden wie ein vermehrter Durst, Übelkeit oder Kopfschmerzen sowie Gewichtsverlust.

Viele Männer mit einer vergrößerten Prostata bemerken nichts. Da die Prostata aber je nach Größe die Harnröhre einengen kann, kommt es bei einigen zu Beschwerden beim Wasserlassen. Typisch sind hierbei ein verzögerter Beginn beim Urinieren, ein schwacher Strahl, eine verlängerte Dauer des Urinierens und Nachträufeln von Urin.

Häufig müssen Männer oft zur Toilette und können nur kleine Menge Urin absetzen. Dieses passiert vermehrt nachts.

Der Arzt wird aufgrund der Schilderung der Symptome eine erste Verdachtsdiagnose Prostatahyperplasie stellen. Eine rektale Tastuntersuchung wird den Verdacht bestätigen. Da sich Prostatakrebs häufig mit ähnlichen Beschwerden darstellt, werden bei Unklarheiten Blutuntersuchungen, Gewebeentnahmen oder ein CT durchgeführt, um eine bösartige Vergrößerung auszuschließen.

Wenn durch die Einengung der Harnröhre sich die Harnblase nicht richtig entleeren kann und Restharn besteht, kann es außerdem zu Inkontinenz kommen, die sich ebenfalls nachts bevorzugt bemerkbar macht.

Schulmedizinisch wird eine Vergrößerung der Prostata mit verschiedenen Medikamenten behandelt, die zu einer Verkleinerung der Hyperplasie führen sollen. Je nach Größe und Beschwerden des Patienten kann eine Operation notwendig sein, damit die Nieren keinen Schaden nehmen. Können Patienten aufgrund von bestimmten Umständen nicht operiert werden, wird ein Dauerkatheter gelegt, damit Urinieren weiterhin möglich ist.

Im Laufe der Zeit vergrößert sich die Prostata. Im Alter von 50 Jahren haben fast alle Männer eine vergrößerte Prostata. Der Mediziner spricht in diesem Zusammenhang von einer Prostatahyperplasie. Da es sich hierbei um ein gutartiges Geschehen handelt und nicht mit Prostatakrebs verwechselt werden darf, lautet die vollständige Bezeichnung benigne (gutartige) Prostatahyperplasie.

Um die Gesunderhaltung der Prostata zu unterstützen, können Granatapfel-Kapseln helfen.