Vergrößerte prostata behandlungsmethoden

Der Eingriff dauert etwa eine halbe Stunde und kommt für Patienten in Frage, bei denen es für eine Behandlung mit Medikamenten zu spät ist, die aber auch nicht operiert werden wollen oder können.

Beim Greenlight-Laser wird unter Narkose ein Zystoskop mit einer Laserfaser durch die Harnröhre bis zur Prostata vorgeschoben. Der Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 532 Nanometern (nm), der durch dieses System geleitet wird, verdampft überschüssiges Gewebe. Dadurch wird der Durchmesser der Harnröhre vergrößert, und der Harn kann wieder im kräftigen Strahl fließen – und das schon direkt nach der OP.

In einer ambulanten Sitzung wird in örtlicher Betäubung hochprozentiger Alkohol in die vergrößerten Prostata-Anteile gespritzt. Unter dem Einfluss des Alkohols nehmen die unerwünschten Zellen mehr Flüssigkeit auf, als ihnen gut tut: sie gehen ein. Die Folge: die Prostata schrumpft.

Wird bei dieser Methode mit Temperaturen von bis zu 55 Grad Celsius gearbeitet, kann der Harnabfluss nur geringfügig verbessert werden, da diese Temperaturen nicht genügen, um die überschüssigen Zellen der Prostata zu zerstören. Bei der so genannten Hoch-Energie-TUMT, bei der mit über 55 Grad Celsius gearbeitet wird, sind die Effekte etwas stärker.

Problematisch ist, dass bei der TUNA kein Gewebe aus der Prostata entnommen wird, das auf Krebszellen untersucht werden könnte. Daher kann ein eventueller Prostatakrebs übersehen werden. Und: es muss fast jeder vierte Patient nachbehandelt werden, was der Hauptgrund dafür sein dürfte, dass dieses Verfahren sich nicht durchsetzen konnte.

Es wird ein Applikator in die Harnröhre eingeführt und über diesen die Prostata mit Mikrowellen bestrahlt.

Die Beschwerden einer vergrößerten Prostata mit Medikamenten oder einer großen Operation zu behandeln, kommt nicht für jeden in Frage. Für diese gibt es Alternativen – doch welche von ihnen sind besonders effektiv und schonend? Unsere Bewertung.

Die gutartige Vergrößerung der Prostata wirkt nach und nach wie ein Staudamm, da das überschüssige Gewebe die Harnröhre immer stärker einengt und den Harnfluss behindert. Die Folge: Häufiger Harndrang und tropfenweise Blasenentleerung statt sattem Harnstrahl.

Bewertung: als Gold-Standard das Maß aller Verfahren.