Symptome bei gastritis

Folgende Substanzen kommen dafür infrage:

Eine Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann oberflächlich auftreten oder sich im Verlauf weiter in die Tiefe der Schleimhautschichten ausbreiten. Je nach Verlauf beobachten Mediziner zwei unterschiedliche Formen, die akute und die chronische Gastritis.

Die Erkrankung ist zeitlich beschränkt und gut behandelbar. In den meisten Fällen heilt eine akute Magenschleimhautentzündung komplikationslos aus. Die Dauer der Erkrankung ist von vielen Faktoren abhängig. Sie kann binnen weniger Tage wieder abgeheilt sein oder über Wochen andauern. Unter Umständen kann die akute Gastritis aber auch in eine chronische Form übergehen. In diesen Fällen reagiert zum Beispiel das betroffene Immunsystem zu stark, es kommt das Bakterium Helicobacter pylori ins Spiel oder auslösende Medikamente werden über einen langen Zeitraum eingenommen.

Eine akute Gastritis tritt ganz plötzlich auf und kann sehr schmerzhaft sein. Betroffene berichten von ziehenden oder stechenden Schmerzen im Oberbauch, direkt am Rippenbogen oder unterhalb des Brustbeins. Der Arzt stellt bei der Untersuchung oft zusätzlich einen Druckschmerz an der Stelle fest. Eventuell strahlen die Schmerzen bis in den Rücken aus.

  • Antazida: Binden die Magensäure und haben eine relativ kurze Wirkungsdauer
  • Antihistaminika oder H2-Blocker: Hemmung der Wirkung von Histamin und somit Drosselung der Sekretion von Magensäure, stärkste Wirkung über Nacht
  • Protonenpumpenhemmer: Hemmung der Protonenpumpe direkt in der Zelle stoppt die Ausschüttung von Magensäure, lange Wirkungsdauer über Tage
  • Prokinetika: beschleunigen die Verdauung und haben einen mildernden Effekt auf Erbrechen und Übelkeit

Auf die folgenden Nahrungs- und Genussmittel sollten Sie im Rahmen einer Gastritiserkrankung besser verzichten:

Im ersten Patientengespräch erfragt der Hausarzt, Internist oder Gastroenterologe (Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen) gezielt Ihre Ernährungsgewohnheiten, Ihre Lebensumstände, Vorerkrankungen und die Einnahme von Medikamenten. Zusammen mit der Beschreibung Ihrer Symptome und dem körperlichen Untersuchungsbefund kommt rasch der Verdacht auf eine akute Gastritis auf.

Um einen ersten Eindruck der Magenschleimhaut zu erhalten, nutzt der Arzt die Sonografie. Eine Ultraschalluntersuchung kann Hinweise auf einen entzündlichen Prozess liefern und ähnliche Diagnosen ausschließen. Deutlich bessere Ergebnisse erzielt der Mediziner aber mit einer Magenspiegelung (Gastroskopie). Für diese Untersuchung wird Ihnen ein flexibler Schlauch mit einer Kamera und einer Lichtquelle an der Spitze über die Speiseröhre in den Magen geschoben. Der Mediziner kann sich so die Magenschleimhaut direkt ansehen und mit einer kleinen Zange Proben entnehmen. Im Labor können die Zellen unter dem Mikroskop auf entzündliche Veränderungen untersucht werden. Eine Magenspiegelung kann etwas unangenehm sein, wird aber selten als schmerzhaft empfunden. Bei Bedarf gibt Ihnen der untersuchende Arzt ein Beruhigungsmittel, damit Sie möglichst wenig von dem Schlauch in Ihrem Hals mitbekommen. Lesen Sie zum Thema Gastroskopie auch unseren ausführlichen Ratgeber.

Typische Beschwerden sind außerdem:

Eine akute, also kurzzeitige Gastritis kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden. Häufige Ursache ist etwa der (übermäßige) Konsum von Substanzen, die die Magenschleimhaut reizen. Dazu gehören beispielsweise Nikotin und Alkohol. Darüber hinaus können bestimmte Medikamente die schützende Schleimhautbarriere des Magens angreifen und so eine akute Gastritis hervorrufen. An erster Stelle zu nennen sind hier Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), deren bekanntester Vertreter die Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Weitere mögliche Auslöser der akuten Erkrankungsform sind massive Stress- und Schocksituationen – also etwa schwere Verletzungen und Verbrennungen oder große Operationen.

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  • Eine Typ-A-Gastritis lässt sich nicht ursächlich behandeln. Unter anderem ist es wichtig für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 zu sorgen. Abhängig vom Grad der Entzündung können Medikamente eingesetzt werden, die die Magensäureproduktion reduzieren.

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  • ich habe im linken oberbauch das gefühl als ob ich am ende einer schwangerschaft wäre.

    Hallo, ist es möglich eine Gastritis zu haben, obwohl der Ultraschall und das Blutbi.

    Stand der Information: März 2013

    Dr. med. Lisa Demel

    Die Therapie der Magenschleimhautentzündung richtet sich nach den Ursachen, die es nach Möglichkeit zu beseitigen gilt. So wird man beispielsweise bei einer durch NSAR-Einnahme bedingten Typ-C-Gastritis versuchen, auf nicht-steroidale Antirheumatika zu verzichten bzw. die NSAR durch andere Schmerzmittel zu ersetzen.