Prostatitis homöopathische behandlung

Bei der Prostatitis handelt es sich um eine Entzündung, die in der Regel schnell auf eine homöopathische Behandlung anspricht. Wie bei allen Entzündungen versucht der Körper dadurch die Abläufe in diesem Organ wieder in Ordnung zu bringen. Eine homöopathische Behandlung hilft dem Körper dabei dies schnell zu schaffen. Zur Verschreibung werden die individuellen Symptome des Patienten aufgenommen und ein Arzneimittel ermittelt, das diese abdeckt.

Symptome sind Schmerzen beim Urinieren, Blut im Urin, Druck und Spannungsgefühl in der Dammregion, häufiges Urinieren mit Restharn. Schmerzen in der Leistenregion sowie Schmerzen beim Stuhlgang und während und nach dem Samenerguss, sind spezifisch.

Es kommen relativ häufig Entzündungen der Prostata vor. Das liegt an der starken Durchblutung und dem wiederkehrenden Schwellung der Vorsteherdrüse beim Urinieren, beim Stuhlgang und beim Geschlechtsverkehr.

Dabei handelt es sich um eine gestörte oder fehlende Erektion bei sexueller Erregung. Eine derartige Dysfunktion kann vorübergehend auftreten. In der Regel liegt eine psychische Ursache zugrunde und tritt häufiger bei jüngeren Männern auf.

Bei der Prostatahyperplasie wird versucht durch die homöopathischen Arzneimittel eine Verbesserung der belastenden Symptome zu erzielen. Meist belastet das verzögerte oder langsame Wasserlassen die Patienten. Ein leichtes Nachlassen der Schwellung bewirkt hier schon eine große Erleichterung beim Betroffenen.

Organische Funktionsstörung treten auf bei Durchblutungsstörungen (bei Arteriosklerose, Diabetes), bei neurologische Erkrankungen (wie bei Multiple Sklerose und anderen Nervenerkrankungen) und bei hormonelle Störungen (Testosteronmangel, Prolaktinerhöhung).

Besteht diese Funktionsstörung schon länger können organische Probleme die Ursache sein. Dies tritt häufiger bei älteren Männern auf. Risikofaktoren sind Diabetes, Bluthochdruck, Nikotin und erhöhte Leberwerte.

Handelt es sich um eine akute Prostatitis kommen noch Fieber mit Schüttelfrost, Harnverhalt und ein allgemeines Krankheitsgefühl dazu.

Meist verursacht dies keine Symptome. Jedoch kommt es bei manchen Männern zu vermehrtem Nachtharnen, der Harnstrahl schwächt sich ab, es tröpfelt manchmal nur noch. Häufige unvollständige Harnentleerungen. Plötzlicher Harndrang mit dem Gefühl es nicht halten zu können und manchmal kommt es dabei zum unwillkürliche Harnabgang, weil man nicht schnell genug zur Toilette kommt.

Die therapeutische Wirksamkeit von homöopathischen Heilmitteln hängt ganz wesentlich von der Potenzierung bzw. Dynamisierung der Urtinkturen ab. Grundsätzlich gilt: Je häufiger eine Grundsubstanz verschüttelt oder verrieben wird, umso stärker ist auch ihre homöopathische Wirkung. In diesem Zusammenhang darf nicht aus den Augen gelassen werden, daß jede Krankheit für den Homöopathen einzigartig ist, und zwar sowohl durch ihre Symptome wie durch ihre Schwere und ihre Verlaufsform. Welche Potenz wann zur Anwendung gelangt, hängt ausschließlich von der zu behandelnden Krankheit und dem individuellen Zustand des Patienten ab, und muß diesen beiden Elementen folglich systematisch angepaßt werden. Zu homöopathischen Niedrigpotenzen sollte stets dann gegriffen werden, wenn es um die Behandlung von akuten Leiden und Beschwerden geht, die sich in wenigen Symptomen manifestieren.

Bis zum heutigen Tag sind keinerlei Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen von homöopathischen Heilmitteln mit verschreibungspflichtigen allopathischen Arzneimitteln bekannt. Die gängigen homöopathischen Behandlungen können ohne weiteres mit einer schulmedizinischen Therapie kombiniert werden. Je nachdem, wie schwer die zu behandelnde Krankheit ist, kann es sinnvoll sein, allopathische und homöopathische Medikamente in einer Therapie zu vereinen. Die beiden genannten Behandlungsformen ergänzen sich in der Tat oft. Im Zweifelsfall sollte man sich an seinen Arzt wenden und sich bei ihm fachmännischen Rat holen. Er ist am ehesten in der Lage, sich ein sachliches Urteil über die richtigen Medikamente zu bilden und eventuelle Befürchtungen seiner Patienten auszuräumen.

In der Vergangenheit wurde immer wieder angeführt, wie aufwendig Selbstbehandlung durch Homöopathie sei. Die homöopathische Therapie bei sich zuhause sei eine echte Herausforderung für den Anwender, so umfassend und kompliziert wären die den Medikamenten beiliegenden Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen. Inzwischen darf man aber ohne weiteres sagen, daß eine homöopathische Behandlung in der Praxis nicht schwieriger ist als eine klassische medikamentöse Therapie. Daneben hat die Einnahme von homöopathischen Heilmitteln auch den unschätzbaren Vorteil, gegenüber Medikamenten, wie sie die Schulmedizin verschreibt, weit ungefährlicher und unschädlicher für den Organismus zu sein.

Die Homöopathie ist eine natürliche Heilmethode, mit der es möglich ist, eine Vielzahl von Krankheiten zu heilen. Inzwischen umfasst das homöopathische Repertorium über 250 Heilmittel, mit denen sich die meisten akuten und chronischen Leiden verhindern oder behandeln lassen. Homöopathische Heilmittel werden mit dem größten Respekt für die Natur und den menschlichen Organismus hergestellt und können ausnahmslos von jedem genommen werden, unabhängig vom Alter oder Geschlecht. Obwohl man grundsätzlich nicht auf den Rat des versierten Praktikers oder Homöopathen verzichten sollte, ist eine Selbstbehandlung mit homöopathischen Heilmitteln möglich, ohne daß man deswegen die eigene Gesundheit gefährdet sehen würde. Bei vielen kleineren Beschwerden, die uns alltäglich plagen, kann man ohne weiteres zu homöopathischen Mitteln greifen. Damit die Behandlung allerdings optimal wirkt und die gewünschten Erfolge bringt, ist es wichtig, regelmäßig in der Einnahme zu sein und die Begleitinformationen der einzelnen Mittel konsequent zu beachten.

Die Verdünnung der Ausgangssubstanzen ist eines der Grundprinzipien der Homöopathie, folglich ist klar, daß homöopathische Heilmittel keinerlei Toxizität aufweisen. Bei der Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln werden die Grundsubstanzen in wiederholten Schritten verdünnt (verschüttelt oder verrieben), so daß letztlich nur noch geringste Wirkstoffmengen nachweisbar sind. Die im Anschluß an diese schrittweise Verdünnung erhaltene Lösung eignet sich nicht nur zur effizienten Behandlung diverser Beschwerden, sondern sie verliert nebenbei jedwede Toxizität, so daß sie keinerlei Gefahren für den Organismus mehr darstellt. Selbstverständlich sollten nur in der Apotheke erhältliche Homöopathika genommen werden, die diversen Kontrollen und einer strengen Arzneimittelprüfung unterliegen, bevor sie in den Handel gelangen. Die Herstellungsverfahren für Homöopathika sind in der Tat extrem komplex. Es versteht sich von selbst, daß ausschließlich zugelassene Hersteller auch wirklich die Befähigung besitzen, die Heilmittel unter Beachtung der Grundsätze Samuel Hahnemanns zuzubereiten. In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, daß nur die von zugelassenen Herstellern zubereiteten und geprüften Homöopathika garantiert frei von eventuellen Giftstoffen sind.

Damit sie optimal wirken können, sollten Globuli spätestens 30 Minuten vor oder frühestens 30 Minuten nach den Hauptmahlzeiten genommen werden. Bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln sollte man auf koffeinhaltige Getränke ebenso verzichten wie auf Tabak und Zigaretten und z. B. pfefferminz- oder kamillehaltige Erzeugnisse. Es ist erwiesen, daß unter anderem diese Substanzen der therapeutischen Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln entgegenwirken. Somit ist es nur logisch, während einer homöopathischen Therapie auf sie zu verzichten. Tabletten und Kügelchen läßt man langsam im Mund zergehen. Wer mehrere homöopathische Mittel nimmt, achtet darauf sie getrennt voneinander einzunehmen, um ihre jeweilige Wirkung nicht zunichte zu machen.

Homöopathische Heilmittel sind in der Regel sehr gut verträglich. Insbesondere bei Tiefpotenzen und Mittelpotenzen sind so gut wie keine Gegenanzeigen bekannt. Sie eignen sich gleichermaßen für die Einnahme durch Säuglinge und Kleinkinder wie für Erwachsene, Schwangere und Stillende sowie ältere Menschen. Auch sind im Zusammenhang mit der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Es kann aber immer Umstände geben, die gegen die Einnahme von bestimmten, auch homöopathischen Mitteln sprechen. Liegt etwa eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen Inhaltsstoffe eines Mittels vor, die bei dem Patienten Zweifel oder Ängste hinsichtlich der Einnahme auslöst, sollte er vorab den Rat seines behandelnden Arzts oder Apothekers einholen.

Für bestmöglichen Behandlungserfolg ist es wichtig, daß homöopathische Arzneimittel regelmäßig eingenommen werden. Dies gilt für die angegebenen Uhrzeiten wie Einnahmetage gleichermaßen. Wer sich rigoros an die Vorgaben hält, kann sicher sein, daß nichts schief geht und wird dazu beitragen, die Wirksamkeit der Behandlung zu maximieren. Die Einnahmezeitpunkte von homöopathischen Heilmitteln richten sich nach der zu behandelnden Krankheit. Manche Mittel werden besser morgens genommen, andere gegen Mittag oder eher abends. Daneben gibt es auch Medikamente, die dann genommen werden, sobald sich die Beschwerden bemerkbar machen. In der klassischen Homöopathie gilt, das Berühren der einzunehmenden Mittel mit den Fingern sollte möglichst zu vermeiden. Ferner sollte man homöopathische Arzneimittel möglichst unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen, damit sich ihre therapeutische Wirksamkeit voll entfalten kann.

Bei stärkeren Symptomen oder einer Verschlimmerung der Symptome sollte zu höheren Potenzen gegriffen werden, um zum therapeutischen Erfolg zu gelangen. Insbesondere die Hochpotenzen sind aber der Verordnung durch den behandelnden Homöopathen vorbehalten. Zur Behandlung von chronischen Erkrankungen wird meistens mit Niedrigpotenzen begonnen, im Verlauf der Therapie dann zu höheren Potenzen übergegangen. Anders als bei allopathischen Arzneimitteln ist die Dosierung von homöopathischen Mitteln übrigens kaum vom Alter des Patienten abhängig.