Prostataentzuendung hausmittel übelkeit

Jede Form der Prostatitis hat ihr eigenes Beschwerdebild. Viele betroffene Männer verspüren keine Symptome, während andere über Beschwerden ähnlich der eines Harnweginfektes oder anderer urologischer Erkrankungen klagen. Es ist daher sehr wichtig, dass medizinisches Fachpersonal feststellt, ob und welche Form der Prostatitis vorliegt, damit diese auch effektiv behandelt werden kann.

Kleine Drüse, großes Leid

Akute bakterielle Prostataentzündungen führen zu plötzlichem Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen und dem ständigen Drang, urinieren zu müssen. Dabei ist der Harnstrahl oft abgeschwächt und es treten Schmerzen in der Blasenregion und im Dammbereich auf. Typische Zeichen sind auch Fieber und Schüttelfrost neben anderen grippeartigen Symptomen. Schwindel , Übelkeit bis hin zu Erbrechen können im Zuge einer akuten Infektion auftreten. Betroffene verspüren häufig einen hohen Leidensdruck und suchen rasch einen Arzt auf.

Die Symptome der chronischen bakteriellen Prostatitis ähneln denen der akuten Form, sind jedoch meist schwächer ausgeprägt. In der Regel tritt kein Fieber auf. Hinzu kommen aber ein unangenehmes Druckgefühl in Beckenorganen und Beschwerden der Genitalorgane, wie Blut im Sperma, Schmerzen beim Samenerguss, Erektionsstörungen und Libidoverlust. Es kann zu Taubheitsgefühlen oder Schmerzen im Hoden kommen, oft schmerzen neben dem Becken auch die Leistengegend und der Unterbauch. Teilweise bereitet auch der Stuhlgang dem Betroffenen Schmerzen. Die Symptome treten meist über viele Monate hinweg in Episoden auf, können eine Zeit lang komplett verschwinden, aber auch erneut in voller Stärke aufflammen.

  • Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
  • Häufiger Harndrang, schwacher Harnstrahl
  • Schmerzen in Dammbereich und Blase
  • Fieber und Schüttelfrost

Bei den abakteriellen Prostataentzündungen findet man in vielen Fällen ein Beschwerdebild ähnlich dem der chronischen bakteriellen Prostatitis. Oft lässt sich daher anhand der Symptomatik allein nicht feststellen, welche Form vorliegt. Betroffenen müssen häufig und unter Brennen urinieren, verspüren dabei Schmerzen und Druckgefühle in Beckenorganen. Auch Impotenz oder Schmerzen beim Samenerguss können auftreten. Einige Männer klagen über anhaltende Beschwerden, während die Erkrankung bei anderen mal mehr mal weniger ausprägte Symptome zeigt. Die wichtigsten Symptome im Blick:

chronische bakterielle und abakterielle Prostatitis

akute bakterielle Prostatitis

  • wie die akute Prostatis, aber ohne Fieber
  • Schmerzen in der Leiste, in Beckenorganen und dem Unterbauch
  • Missempfindungen im Hoden
  • Erektionsstörungen
  • Blut im Sperma, Schmerzen beim Samenerguss
  • Libidoverlust

In den meisten Fällen haben die rechtsseitigen Bauchschmerzen keine ernsthafte Ursache. Eine Operation ist nur selten notwendig. Wie der Arzt herausfindet, was in Ihrem Bauch los ist, und wie es dann weitergeht, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Hier kommen die Schmerzen immer wieder, sind sehr stark ausgeprägt und strahlen mitunter bis in den Rücken aus. Hinzu können Durchfälle und Gewichtsverlust kommen, da die Fettverdauung gestört ist.

In wenigen Fällen kann eine Lungenentzündung auf der rechten Seite der Lunge bis in den rechten Oberbauch ausstrahlen und dort stechende Schmerzen verursachen.

Stechende bis brennende Schmerzen im rechten Oberbauch, die häufig kurze Zeit nach einer Mahlzeit auftreten, können auf ein Magengeschwür hindeuten. Die Begleitsymptome Übelkeit, fehlender Appetit und Teerstuhl (schwarzer, klebriger Stuhl) untermauern den Verdacht.

Eine Nierenbeckenentzündung oder Nierensteine in der rechten Niere und dem rechten Harnleiter sind immer wieder Ursachen für rechtsseitige kolikartige Bauchschmerzen. Selten ist in Deutschland eine Tuberkulose der Niere für die Beschwerden verantwortlich.

Ein weiterer möglicher Grund für Schmerzen im rechten Oberbauch ist die Leberentzündung, von Ärzten als Hepatitis bezeichnet. Auslöser der Erkrankung können Viren, Medikamente, Alkohol und andere schädliche Substanzen sein. Häufige Begleitsymptome sind Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit sowie im fortgeschrittenen Stadium eine zunehmende Gelbfärbung der Augen und der Haut (Ikterus).

Im Fall einer Bauchfellentzündung bestehen die starken Schmerzen häufig auch in Ruhe und werden bei einer Erschütterung des Bauches zum Beispiel durch Bewegung oder Lachen fast unerträglich.

Fließt regelmäßig Magensäure zurück in die Speiseröhre, kann sich die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre entzünden und Schmerzen hervorrufen. Meist sind diese von Sodbrennen begleitet. Die Problematik wird von einem schlecht schließenden Muskel zwischen Mageneingang und Speiseröhre verursacht. In der Schwangerschaft entsteht der Rückfluss (Reflux) durch den starken Druck von Gebärmutter und Fötus nach oben. Helfen Sie sich zunächst selbst durch eine Hochlagerung Ihres Oberkörpers beim Schlafen. Die Schwerkraft hält so die Magensäure eher im Magen. Durch kleine Mahlzeiten und den Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich die Symptomatik in vielen Fällen ebenfalls verbessern. Halten die Schmerzen an, zögern Sie nicht mit einem Besuch bei Ihrem Hausarzt.

Haben Sie bereits abgeklärt, dass Ihre Bauchschmerzen harmloser Natur sind? Dann greifen Sie doch auf erprobte Hausmittel zurück. Bereiten Sie sich bis zu dreimal am Tag eine Teemischung aus Fenchel, Kümmel und Anis zu. Leiden Sie nicht unter Sodbrennen, passt auch Pfefferminze dazu. Ihr Magen und Darm entblähen mit dieser Behandlung leichter und entspannen sich fühlbar. Kombinieren Sie den Tee mit einer äußerlichen Wärmeanwendung. Mit einem warmen Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche auf dem Bauch legen Sie sich 20 Minuten auf Ihr Sofa und entspannen. Generell ist es wichtig, Stress abzubauen und Entspannung zu fördern.