Prostata gutartige vergrößerung operation

Peter: Ich habe eine gutartig vergrößerte Prostata. Innerhalb der letzten eineinhalb Jahren hatte ich drei Blasenentzündungen. Ob die Prostata tatsächlich dafür verantwortlich ist, weiß ich nicht. Ist ein operativer Eingriff erforderlich?

Holgar: Ab wie viel Milliliter Restharn ist eine Gefahr für die Niere gegeben?

Braun: Nein, vermutlich liegt eine Blasenentleerungsstörung vor. Das heißt, die Blase entleert sich nur unzureichend und die Alternative zu einer operativen Verkleinerung der Prostata wäre eine Dauerkatheterversorgung. Dies möchte der Urologe vermutlich vermeiden.

Tommy: Wie ist das Verhalten bei einer Blasenhalsverengung und einer geplanten Einkerbung? Muss man hier mit denselben Nebenwirkungen rechnen?

81825: Funktioniert die Embolisation? Risiken und Nebenwirkungen?

Herr Becker: Mein Vater ist 91 Jahre. Seit Jahren wird er wegen einer Prostatavergrößerung behandelt. Nun sprach sein Urologe von OP. Muss er jetzt davon ausgehen, dass Krebs entstanden ist? Und operiert man einen Patienten in seinem Alter noch?

Hellemut: Was sagen Sie zu Sägepalme und Lycopin, die ich seit 20 Jahren nehme? Werde ich um einen OP-Eingriff herumkommen?

Ihre Fragen zum Thema gutartige Prostatavergrößerung hat der Urologe Prof. Dr. Peter Martin Braun aus Kiel im Chat beantwortet. Das Protokoll zum Nachlesen:

Braun: Die Lycopine spielen eine Rolle, um der Entstehung eines Prostatakrebses vorzubeugen. Die Sägepalmenextrakte sind zur Verbesserung der Symptome einer gutartigen Vergrößerung der Prostata einzusetzen. Wenn Sie keine Symptome haben und keine Anzeichen für eine bösartige Veränderung, gibt es keinen Grund, an eine Operation zu denken.