Persönliche schutzausrüstung elektrofachkraft

Sicherheitsberater predigen es von allen Seiten: Wann immer eine Gefährdung durch Störlichtbögen nicht zu 100% ausgeschlossen werden kann, ist das Tragen vorschriftsmäßiger Arbeitskleidung und Schutzausrüstung unverzichtbar, zum Beispiel bei Arbeiten unter Spannung oder in der Nähe von elektrischen Anlagen, die nicht freigeschaltet wurden.

Unsere Flammschutz-Hosen und -Jacken werden aus speziell ausgerüsteter Baumwolle gefertigt, die vor Flammen, konvektiver oder Strahlungshitze schützt. Unsere Unterwäsche schützt dank des einzigartigen Materials nicht nur vor Flammen und Hitze, sondern weist zudem hervorragende Atmungsaktivität und besten Tragekomfort auf.

Eine speziell behandelte Baumwollfaser oder zu diesem Zweck entwickelte Kunstfaser kann einem Störlichtbogen wesentlich besser standhalten als ein Baumwollgewebe, wie es in normaler Arbeitskleidung verwendet wird. Doch die beste Schutzkleidung nützt nichts, wenn sie im Schrank hängt. Nach Ansicht von Unfallexperten müssen Vorgesetzte unter Umständen abwägen, ob eine von den Mitarbeitern akzeptierte Maßnahme, die einen 90-prozentigen Schutz bietet, der Arbeitssicherheit nicht dienlicher ist als 98 Prozent Sicherheit, die auf keine Trageakzeptanz stößt.

Die Untersuchung der Verteilung der Verbrennungen nach Lichtbogenunfällen gibt Aufschluss darüber, wie effektiv die Persönliche Schutzausrüstung eingesetzt wird. In rund jedem zweiten Fall kommt es zu Verbrennungen an Kopf, Hals, Unterarmen und Händen. Daraus läßt sich folgern, dass bei Arbeiten im Gefährdungsbereich elektrischer Anlagen weder Helm noch Gesichtsschutz, keine Arbeitsjacke und keine Handschuhe getragen wurden.

Arbeitskleidung aus geeignetem Material + hohe Trageakzeptanz = größtmöglicher Schutz

Besonder beliebt sind die Snickers Arbeitshosen wie zum Beispiel die Snickers 3212. Wir sorgen fГјr den perfekten Sitz Ihrer Arbeitshosen.

Während eine Körperdurchströmung glimpflich ausgehen kann, führen Lichtbogenunfälle fast immer zu Gesundheitsschäden, häufig mit verheerenden Folgen. Zugleich machen sie nahezu die Hälfte der Stromunfälle aus.

Anders als andere Flammschutzbekleidung, die oft aus schweren, unbequemen Stoffen gefertigt wird, besteht unser Sortiment aus leichten, weichen Materialien, die dennoch allerbesten Schutz gewährleisten. Alle Teile des Snickers Workwear Flammschutz-Sortiments erfüllen die geltenden Sicherheitsnormen nach EN11612.

Zur persönlichen Schutzausrüstung von Elektrofachhkräften zählt unter anderem die Flammschutzkleidung.

Der Zweck von Schutzkleidung besteht generell immer in der Abwendung von Gefahren. Dies gilt für Elektrofachkräfte genauso wie für Schreiner. In der Elektrotechnik bestehen andere Gefahren. Die Schutzkleidung der Elektrofachkraft hat den Zweck, eine Isolierschicht zu bilden, die eine Berührung zwischen dem Körper und unter Spannung stehenden Teilen verhindert. Außerdem muss die Kleidung schwer entflammbar sein, da Elektrofachkräfte grundsätzlich unter der Gefahr der Lichtbogenbildung arbeiten. Ein Lichtbogen entsteht, wenn ein Stromkreis während des Stromflusses mechanisch unterbrochen wird, beispielsweise beim Herausziehen einer Sicherung.

Eine Sonderstellung bei elektrischen Arbeiten nehmen Sicherheitsschuhe ein. Diese müssen elektrisch isoliert sein. Elektrisch isoliert bedeutet, dass der Schuh die elektrisch leitende Verbindung verhindert. Das Ziel besteht darin, den Stromfluss durch den Körper in Richtung Erde möglichst gering zu halten. Je nach Arbeitsumfeld können weitere Anforderungen an die Schuhe gestellt werden, wobei sich die Schutzklasse S3 bei Sicherheitsschuhen immer mehr als Standard etabliert. Achtung! ⚠️ ESD-Sicherheitsschuhe nicht mit elektrisch isolierten Schuhen verwechseln! ESD-Sicherheitsschuhe bewirken genau den entgegengesetzten Effekt, da sie eine leitende Verbindung herstellen!

Bei der Installation und Wartung unserer LED-Industriebeleuchtung überlassen wir nichts dem Zufall, sondern bauen auf zertifizierte Elektrofachbetriebe in ganz Deutschland. Diese kennen die Situation beim Kunden vor Ort ganz genau und können so ganz individuell beraten.

Die DIN VDE 0105-100 „Betrieb von elektrischen Anlagen“ gibt Hinweise zum Betrieb und einer sicheren Wartung von Elektroanlagen. Hierzu zählt ebenso die Anordnung der Arbeitsschutzkleidung für Elektrofachkräfte. Sie sollten unbedingt beachten, dass alle Teile der Schutzausrüstung immer für eine bestimmte Spannungsebene ausgelegt sind. ⚠️ Arbeiten an höheren als vom Hersteller zugelassenen Spannungen sind nicht erlaubt!

Kaum ein Arbeitsumfeld birgt so viele Gefahren wie das einer Elektrofachkraft. Hinzu kommt, dass die Gefahren völlig unsichtbar sind, da weder der Stromfluss noch eine anliegende Spannung mit dem Auge erkennbar sind. Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) variiert zwar mit den Gefahren im Arbeitsumfeld, Teile davon sind jedoch für jede Elektrofachkraft unerlässlich.

Da die großflächige Abschaltung von Elektroanlagen häufig nicht ohne einen enormen Aufwand möglich ist, sehen sich Elektrofachkräfte häufig mit der Schwierigkeit konfrontiert, an spannungsführenden Elementen zu arbeiten. Die persönliche Schutzausrüstung ist dabei oftmals das Einzige, was den Körper von leitenden Teilen trennt. Diese große Aufgabe ist in einer Vielzahl an Normen genau geregelt. Bei all dem Aufwand, den Gesetzgeber und Hersteller betreiben, um hochwertige Schutzkleidung bereitzustellen, bleibt Ihnen als Elektrofachkraft nur eine Aufgabe: Das Tragen Ihrer persönlichen Schutzausrüstung!

Und: Wir tragen als Hersteller und Vermieter der Beleuchtung das Gewährleistungsrisiko.

Die persönliche Schutzausrüstung einer Elektrofachkraft besteht mindestens aus isolierter Kleidung und isolierten Sicherheitsschuhen. Schutzhandschuhe, Stiefel, Schutzbrillen, Helme und auch Werkzeuge können ebenfalls als persönliche Schutzausrüstung dienen. All diese Gegenstände schützen Sie vor Gefahren und sind immer an das Aufgabengebiet anzupassen. Die Schutzkleidung richtet sich nach Art der Tätigkeiten und den Spannungen, mit denen Sie in Berührung kommen.

Für Ihre persönliche Schutzausrüstung sind Sie als Elektrofachkraft selbst verantwortlich. Das bedeutet, dass Sie sich anhand Ihrer Aufgaben die benötigte Ausrüstung beschaffen und diese vor jedem Arbeitstag auf Funktionstüchtigkeit kontrollieren. Der Alltag sieht leider oftmals anders aus: Nicht selten kommt es vor, dass in der Eile die persönliche Schutzausrüstung auf das Nötigste reduziert oder gänzlich weggelassen wird. Dies steigert das Unfallpotential enorm, da der Schutz wegfällt, auf den sich die Elektrofachkraft im normalen Arbeitsalltag verlassen kann.

Sicherheit hat bei allen Arbeiten an elektrischen Anlagen höchste Priorität. Neben den fünf Sicherheitsregeln ist auch eine persönliche Schutzausrüstung für Elektriker Pflicht. Worauf Sie bei der PSA achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Schutzausrüstung für Elektriker und Elektrofachkräfte

Besonders auf Bau- und Montagestellen ist es nicht immer möglich, die elektrische Anlage zur Sicherheit der Arbeiter abzuschalten. Damit die Stromentnahme auch an ungeprüften Steckdosen sicher verläuft, ist ein mobiler Personenschutz als Ergänzung zur PSA unerlässlich. Der sogenannte PRCD-S (von engl. Portable Residual Current Device – Safety, zu dt. mobile Differenzstrom-Schutzeinrichtung) entspricht einer tragbaren Fehlerstromschutzeinrichtung, die wie eine Verlängerungsschnur zwischen Steckdose und elektrisches Gerät geschaltet wird. Dabei überprüfen beispielsweise die PRCD-S-Modelle von Kopp bereits vor dem Einschalten selbstständig, ob alle Leiter fehlerfrei geschaltet sind. Ist das nicht der Fall, lassen sie sich nicht einschalten. Darüber hinaus unterbricht der PRCD-S bei Fehlerströmen während des Betriebes automatisch den Strom und schützt so vor Stromschlägen.

Kauf und Nutzung von PSA

Unfälle an elektrischen Anlagen können lebensbedrohliche Folgen haben. Neben Stromschlägen sollten sich Elektrofachkräfte besonders vor Störlichtbögen mit einer persönlichen Schutzkleidung sichern. Ein solcher Lichtbogen kann Temperaturen von über 10.000°C, Druck- und Schallwellen verursachen.

Mobiler Personenschutz mit PRCD-S

Dank neuer Materialien sind die Kleidungsstücke heute angenehm zu tragen. Achten Sie auf den korrekten Sitz der Kleidung, da klobige Schuhe und schlechtsitzende Handschuhe die Bewegungsfreiheit einschränken und die Gefahr eines Unfalls damit sogar vergrößern können.

Eine PSA für Elektriker kann die lebensbedrohlichen Verletzungen abwenden oder zumindest minimieren. Zur PSA gehört unbedingt ein Schutzanzug, der aus Jacke, Hose, Handschuhen, Sicherheitsschuhen und Kopfbedeckung inklusive Visier besteht. Die Materialien müssen isolierend wirken, flammen- und hitzehemmend sein und die Haut möglichst vollständig bedecken. Nur so ist gewährleistet, dass Störlichtbögen oder elektrische Fehlerströme nicht auf die Haut übergreifen. Eine gute Auswahl an PSA für Elektrofachkräfte finden Sie beispielsweise bei Schillings Arbeitsschutz oder HB Schutzkleidung.

Achten Sie beim Kauf Ihrer persönlichen Schutzausrüstung auf das VDE-Prüfzeichen und eine CE-Kennzeichnung. Nur Kleidung mit diesen Siegeln ist für das Arbeiten unter Spannung zugelassen. Darüber hinaus müssen Sie die Ausrüstung regelmäßig nach Herstellerangaben von einem Sachkundigen für PSA auf ihre Schutzfähigkeit überprüfen lassen. Diese Prüfungen sind zu dokumentieren, damit der Zustand jederzeit einsehbar ist. Vor jeder Benutzung sollte auch der Träger seine PSA auf Risse oder Abnutzung überprüfen.