Häufiger harndrang was tun

Hallo Ihr Lieben,

Ich würde mich freuen wenn jemand mit ähnlichen Symptomen eine Lösung gefunden hat ,oder mir sagen kann was ich noch ausprobieren kann . Vielen Dank

Hat jemand Erfahrung damit ? Kann mir vielleicht jemand Tips geben wie ich den ständigen Harndrang loswerde ?

ich kann einfach keine Nacht mehr durchschlafen, egal ob ich am Abend gar nichts mehr trinke und regelmäßig fein mein Granufink einwerfe, ich renne die halbe Nacht zur Toilette. Was kann ich sonst noch tun?

Ich habe schon seit einiger Zeit Blasenprobleme und häufigen Harndrang. Jetzt heisst es das sei wohl eine hyperaktive Blase die man mit diversen Therapiemöglichkeiten behandeln könne. Eine bestimmte Behandlung gäbe es nicht. Vielleicht aus eigener Erfahrung, welche Therapie ist denn am erfolgsversprechendsten?

Im Moment habe ich ungefähr jede halbe Stunde das Gefühl Harn lassen zu müssen.

Hab gelesen die Penatencreme würde helfen, jemand Erfahrungen dabei?

Ich habe in der letzten Zeit, vielleicht seit 3 Wochen, ständig Harndrang. V.a. kurz nachdem ich auf der Toilette war, habe ich das Gefühl ich muss gleich nochmal gehen. Ich versuche das dann immer zu unterdrücken, aber das hält schon ziemlich lange an. Was kann ich dagegen tun? Was hat das zu bedeuten?

Dort kannst du einen Selbsttest machen und findest auch einen Arzt in deiner Nähe.

Frage an Ärzte oder Leute, die in diesem Gebiet Ahnung haben. Ich habe eine doppelte Niere. Allerdings wisse das die Ärzte, sahen darin jedoch keine Sorge. Seit ich 5 bin, leide ich am nächtlichen Einnässen, seit 10 Jahren mit nur einer Hand voll Ausnahmen. Ich bin generell sehr schwer zu wecken und kriege im Schlaf nichts mit, sobald ich eingeschlafen bin. Manchmal kann ich nicht gut einschlafen und manchmal wache ich grundlos nachts auf. Aber sobald ich schlafe, schlafe ich sehr tief und kriege nichts mehr mit. Zudem scheint sich meine Blase nachts genauso zu füllen wie tagsüber, obwohl ich nachts nichts mehr trinke. Entweder schlafe ich ein und wache morgens nass auf oder ich kann nicht einschlafen und gehe desöfteren aufgrund des Harndrangs auf Toilette. Als ich von 24 Uhr bis 4:30 Uhr nicht einschlafen konnte, musste ich dreimal auf Toilette gehen und es kam viel raus. Habe bloss etwas Wasser Am Abend getrunken, sonst nichts. Kann es daran liegen, dass ich einerseits tief schlafe und andererseits meine Nieren oder was auch immer 24/7 arbeiten und somit meine Blase befüllen und dadurch dass ich nicht zu wecken bin, die Blase überläuft? Wir haben schon alles mögliche versucht, aber als ich drüber überlegt habe, kam ich auf diese Theorie, auf die noch kein Arzt kam. Sie scheint in meinen Augen sehr plausibel. Dass eben "Tiefer Schlaf" und "24/7 BlasenErfüllung" nichts miteinander zu tun haben aber dass ich so viel Pech habe, dass ich diese zwei "Krankheiten" zusammen habe und es somit zum chronischen nächtlichen Bettnässen kommt.

Und bitte gehe Montag sofort, schiebe es nicht auf, es könnte ein ernsthaftes Leiden hinter deinen Symptomen stecken.

Wann geht man denn dann zum Arzt??

Wenn man manchmal stündlich auf die Toilette rennen muß, das ist doch nicht normal. Nachts muß ich ein bis zweimal raus. Aber wegen solcher "Lapalien" geht man doch nicht zum Arzt, oder? Wäre mir peinlich.

doch. tut man schon. vielleicht hast eine blasenentzündung? der lacht dich mit sicherheit nicht aus!

entweder weiter zum klo oder zum arzt

Und selbst wenn ich dir jetzt einige Fragen stellen würde, könntest Du sie mir sehr wahrscheinlich nicht beantworten.

Was ist daran peinlich? Schließlich kann eine Erkrankung der Grund dafür sein.

Natürlich solltest Du zum Arzt gehen, wann immer ein körperlicher Effekt auftritt, der unbekannt ist.

Laut medizinischer Definition hat eine Reizblase keine vom Arzt feststellbare Ursache. Manchmal reagiert die Harnblase zum Beispiel nur empfindlich auf innere Anspannung und Stress. Ein Harnwegsinfekt oder ein Blasentumor können ähnliche Symptome wie die einer überaktiven Blase auslösen. Darum ist es wichtig, vom Arzt abklären zu lassen, ob solche Erkrankungen vorliegen.

  • Untersuchung des Urins, um einen Harnwegsinfekt auszuschließen
  • Untersuchung der Harnwege mit Ultraschall
  • Messung des Restharns in der Blase
  • Blasenspiegelung, um Blasentumore oder Entzündungen der Blasenschleimhaut auszuschließen

Er untersucht darüber hinaus auch, welche Kapazität die Blase hat, wie hoch der Blasendruck ist, oder ob Blasen- und Schließmuskel normal funktionieren. Kann durch die oben genannten Untersuchungen eine Erkrankung ausgeschlossen werden, lautet die Diagnose „Reizblase“.

Eine überaktive Blase lässt sich sowohl mit Medikamenten als auch mit nicht-medikamentösen Therapien meist gut in den Griff bekommen. Manche Behandlungsmethoden zeigen allerdings erst nach einigen Wochen Wirkung.

Kürbiskerne helfen Männern nicht nur bei Beschwerden mit der Prostata, sondern auch bei einer Reizblase. Präparate mit Wirkstoffen aus Bärentraubenblätter oder Goldrute können sich ebenfalls günstig auf die Reizblase auswirken, denn sie wirken entspannend auf die Blasenmuskulatur. Ein Tee aus Goldrutenkraut ist zum Beispiel ein gutes Getränk für alle, die zu häufig zur Toilette müssen.

Falls die erste Wahl an Medikamenten nicht anschlägt, kann eine Therapie mit Botulinumtoxin A (umgangssprachlich: Botox) helfen. Der Wirkstoff, der eigentlich ein Nervengift ist, wird meist während einer Blasenspiegelung in die Harnblase injiziert. Er hemmt die Signalübertragung der Blase an den Blasenmuskel, der sich als Folge nicht mehr so stark zusammenzieht. Da Botulinumtoxin A vom Körper abgebaut wird, muss die Behandlung nach spätestens einem Jahr wiederholt werden. Eine negative Folge dieser Therapie kann ein sogenannter Harnverhalt sein: Die Blase ist prall gefüllt, kann jedoch nicht mehr willentlich entleert werden.

Eine Therapieform ohne Medikamente ist das gezielte Training der Beckenbodenmuskulatur. Der Beckenboden unterstützt die Harnblase in ihrer normalen Funktion. Je kräftiger er ist, desto besser kann die Harnblase entspannen und der Harndrang kontrolliert werden. Der Urologe kann hierfür eine Behandlung bei einem Physiotherapeuten verschreiben, der das Beckenbodentraining mit dem Patienten einübt.

Unsere Blase kann zwischen 250 und 400 ml Flüssigkeit aufnehmen. Dafür müssen die sie umgebenden Muskeln aber elastisch und entspannt sein. Ist die Muskulatur um die Blase überaktiv, schlägt das Organ zu früh Alarm. Die Blasenmuskeln spannen sich an und wir merken: „Ich muss mal!“ – obwohl die Blase selbst vielleicht nur halb gefüllt ist.

Das Gefühl ständig zu müssen – Menschen mit einer Reizblase kennen es nur zu gut. Übrigens sind das relativ viele: Jeder sechste Erwachsene ist von einer Reizblase betroffen. Doch der ständige Drang zur Toilette muss kein dauerhafter Begleiter bleiben, denn gegen eine Reizblase gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten.